Wunder(n) - oder die Trägheit der Menschen!!!





Träge liegen Sie da - die Boote, die normalerweise auf dem Meer schwimmen und darauf warten, dass sie bewegt werden.

Und genau so träge verhalten sich die meisten Menschen - warten auf das, was da passiert. Und wenn es dann passiert sind sie auch nicht zufrieden. 

Die Menschen, die darauf warten dass das Wasser ihre Schiffe wieder einsatzfähig macht sind zufrieden - weil sie ihnen nicht nur das Leben angenehmer machen sondern auch ihre Bedürfnisse befriedigt.

Ich habe überlegt schreibe ich etwas über die dt. Einheit oder über das, was ich die letzten Tage arbeitstechnisch erlebt habe.


Die deutsche Einheit - langweilig, weil es immer nur über das geht, was nicht geht und was geht ist nicht ausreichend (zumindest in den Augen der Minderheit: 16 Mio. Ostdeutsche). Das es ihnen dabei aber wesentlich besser geht als im DDR-Regime ist wohl unbestritten. Man muss es aber auch merken bzw. zulassen - gehört etwas Nachdenken dazu.

Die Mehrheit (61 Mio Westdeutsche) sind lustig - lassen sich ein schlechtes Gewissen einreden und biedern sich teilweise in unangenehmer Art und Weise an.


Dann lieber über das schreiben, was in der "modernen" Arbeitswelt läuft - oder schiefläuft.

Seit einem halben Jahr beschäftigt uns Corona sowie die Einschränkungen damit.

Und genauso, wie die Kultusminister der Länder einen Sommerschlaf gehalten und den Schulanfang verpatzt haben, so haben in den Firmen einige ihren Tiefschlaf gehalten.


Geht es nicht nur darum Kunden und Vertrauen zurück zu gewinnen sondern auch Mitarbeiter zu motivieren und Power auf die Straße zu bringen.


Da plant eine Firma eine Präsenztagung mit der Aussendienst-Mannschaft (in Berlin) und  hält bis kurz vor dem Start an diesem Termin fest. Dann, sehr mutig, ändert sie kurzfristig auf online-Veranstaltung. Das ist alles noch im grünen Bereich - fatal wird es aber, wenn man es in diesem halben Jahr versäumt hat, die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Alte Hardware, keine software - "Top-Voraussetzungen" für einen erfolgreichen Tagungsverlauf.

Innerhalb von 3 Tagen kommt dann TEAMS - und jetzt muss alles ganz schnell gehen - am besten: vorgestern!

Und das, obwohl man schon früh auf diese Missstände hingewiesen hat.

Anderes Beispiel:

Beinahe täglich werden die Aussendienstmitarbeiter eines Pharma-Unternehmens zu Telefonkonferenzen "eingeladen" - meist kurzfristig, sodass die Kundentermine nicht entsprechend abgesagt werden können.

Und als wäre das nicht genug: häufig belanglose und meist unwichtige Themen. Nur, damit die Führungscrew den Haken setzen kann.


Nur gut, dass wenigstens die Mitarbeiter erwartungsfroh nach vorne schauen und engagiert sind.


Frage: was ist mit Deutschlands erster Führungsebene los? Hat man sich die alte Ostmenalität zu eigen gemacht? "Sag uns was wir tun sollen?"

Dann hätten sich "30 Jahre wiedervereinigtes Deutschland" nicht ausgezahlt.

Und die Haltung von ca. 16 Mios. Ostdeutschen hat sich dann wohl durchgesetzt.

TJReidel

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